Heute hat die Global Sumud Flotilla einen Aktionstag gegen den US-Imperialismus ausgerufen, der gemeinsam von den Menschen auf den Booten und der Solidaritätsbewegung in Europa begangen wird.
Der US-Imperialismus führt seit Jahrzehnten regionale Kriege im Mittleren Osten, denen Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind.Auch wenn er sich für jeden Krieg eine neue Ausrede ausdenkt, stehen hinter all diesen Kriegen dieselben Ziele: die Vorherrschaft in der Region, die Kontrolle über die Bodenschätze und das Erlangen eines Vorteils gegenüber der imperialistischen Konkurrenz.Dabei bekämpft er bis heute stets alle demokratischen oder gar revolutionären Kräfte, die den Völkern des Mittleren Ostens eine Stimme geben und für ihre Forderungen und Rechte eintreten, und unterstützt eine Vielzahl von reaktionären Machthabern wie die Türkei oder Saudi-Arabien.
Der israelische Staat, der sich ohne die Unterstützung der USA nie etabliert hätte, dient ihm hierbei als konterrevolutionäre Basis in der Region.Wer die Macht der USA über den Mittleren Osten brechen will, wer langfristig wahrhaft demokratische Projekte in der Region etablieren möchte, muss früher oder später auch dem israelischen Staat entgegentreten. Für im Mittleren Osten aktive revolutionäre Kräfte ist die Unterstützung des Befreiungskampfs des palästinensischen Volkes also nicht nur eine Frage der Menschlichkeit und Moral, sondern auch eine ganz konkrete Frage des Überlebens.
Denn solange Israel weiter als Außenposten des US-Imperialismus genutzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser versuchen wird, jede revolutionäre Bewegung und jedes progressive Projekt in der Region zu liquidieren.
Die militärische Zusammenarbeit zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften und der US-Armee ist keine Ausnahme von der Regel.
Zuerst einmal ist es wichtig klarzustellen, dass die Zusammenarbeit zwischen den USA und der Selbstverwaltung einen militärischen Charakter hat und keine amerikanischen Vertreter jemals größeren Einfluss auf die politischen Entscheidungen in den revolutionären Gebieten hatten. Jeder, der mit dem Wesen der USA vertraut ist, sollte sehen, dass Errungenschaften wie ein Rätesystem, eine Frauenarmee und die teilweise Vergesellschaftlichung wichtiger Wirtschaftszweige niemals umgesetzt worden wären, hätte die USA einen signifikanten politischen Einfluss gehabt. Da die USA die Selbstverwaltung eben nicht nach ihren politischen Forderungen gestalten konnten, forderten sie unmittelbar die vollständige Liquidation der Revolution, als klar wurde, dass mit Ahmed al-Sharaa ein Mann in Syrien an die Macht kam, den die USA tatsächlich politisch kontrollieren konnten.
Die Verbündeten der unterdrückten Völker sind eben nie die imperialistischen Mächte, sondern stets die unterdrückten Völker selbst.
Der vereinte Kampf der Völker gegen den Imperialismus ist die einzige Möglichkeit, diesen zu besiegen, und er muss besiegt werden, sonst wird der Mittlere Osten nie aus der Spirale von Gewalt und Massakern entkommen.
Es lebe die Einheit und der Widerstand der Völker!
Es lebe der Freiheitskampf in Kurdistan! Es lebe der Freiheitskampf in Palästina!
Peoples Bridge, 12. September 2025
