Im Anschluss an die in Paris durchgeführte Demonstration, die Wahrheit und Gerechtigkeit für Sakine Cansız, Fidan Doğan, Leyla Şaylemez sowie Mîr Perwer, Abdurahmann Kızıl und Evin Goyi forderte, organisierte People’s Bridge ein Panel unter dem Titel „Perspektiven Rojavas“. Diese Veranstaltung war die erste Konferenz von People’s Bridge in Frankreich zur Situation in Syrien.
Zahlreiche Menschen nahmen an dem Panel teil, um dem Vortrag von Arif Çelebi, Autor der Zeitschrift „Marksist Theori“, zuzuhören. Er analysierte die Entwicklungen seit dem Sturz des Bashar-al-Assad-Regimes sowie den aktuellen Widerstand in den Stadtteilen Aleppos. Im Anschluss daran fand eine lebhafte Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Publikum statt.
Çelebi untersuchte die Rolle der ausländischen Mächte in der Region sowie den Krieg um die Kontrolle von Handelswegen und Energiequellen. Viele der gestellten Fragen führten zu vertieften Diskussionen über die Unterstützung, die die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, die Türkei und Israel der neuen jihadistischen Regierung in Damaskus gewähren.
Zum Abschluss der Konferenz ging Arif Çelebi auf die Situation in Rojava ein und erläuterte, wie die Revolution unterstützt werden kann, wobei er die Bedeutung der Mobilisierung besonders hervorhob. Er erinnerte an die breite gesellschaftliche Mobilisierung während der Schlacht um Kobanê und an den damals auf die Regierungen ausgeübten Druck, der zur Bildung der internationalen Koalition gegen den IS führte und maßgeblich zum Sieg beitrug.
Zahlreiche Organisationen beteiligten sich an dem Panel und brachten ihre Unterstützung für die Revolution in Rojava zum Ausdruck. Unter ihnen befanden sich Jeunesse Internationaliste, Serhildan, Jeunesse Communiste, Contre Offensive, OCML VP, Reconstruction Communiste, l’Offensive, ZORA und Young Struggle.
